Arthrose Schulter

Arthrose in der Schulter kann zu großen Schmerzen und Einschränkungen im alltäglichen Leben führen. Im Laufe des Leben eines Menschen werden Gelenke beansprucht und leiden unter Verschleiß. Wenn es dabei zu Schmerzen kommt, spricht man von Arthrose - einer Überbelastung der Gelenke. Erfahren Sie, welche Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen und wie wir Ihnen helfen können, Ihre Schmerzen in der Schulter zu lindern.

Das Wichtigste vorab in Kürze zusammengefasst

Was ist Schulterarthrose?

Unter einer Schultergelenksarthrose (Omarthrose) versteht man die Abnutzung des Knorpels im Schultergelenk. Dieses besteht aus dem Oberarmkopf und der Gelenkpfanne, die von Gelenkflüssigkeit ernährt werden und das Knorpelgewebe versorgen. Durch Überbeanspruchung oder Beschädigung des Knorpelgewebes reiben die Knochen aufeinander und eine Entzündung sowie Verletzungen kommen zustande. Je mehr Bewegung im Gelenk herrscht, desto größer die Abnutzungen am Knochen und die Deformierung des Gelenks. Dies kann starke Schmerzen verursachen, besonders dann, wenn die Arme gehoben oder stark belastet werden.

Wie äußert sich eine Arthrose in der Schulter?

Arthrose in der Schulter Symptome

Häufig fällt eine Arthrose in der Schulter im alltäglichen Leben auf, meist gibt es keinen konkreten Auslöser für die Schmerzen. Zu Beginn treten die Schmerzen nur bei bestimmten Bewegungen, wie etwa dem Schulterkreisen oder seitlichen Heben, auf. Später schmerzen schon sämtliche Bewegungen im Zusammenhang mit der Schulter und zum Schluss plagen die Schmerzen auch in der Nacht und bei Ruhe.

Typische Symptome bei Arthrose in der Schulter

  • Schmerzen bei Bewegung und Belastung – Typisch sind Schmerzen, die vor allem bei körperlicher Aktivität oder beim Heben des Arms auftreten; im fortgeschrittenen Stadium können sie auch in Ruhe oder nachts bestehen.
  • Steifheit des Schultergelenks – Häufig kommt es zu einem Gefühl von Steifheit, besonders nach längeren Ruhephasen oder morgens nach dem Aufstehen.
  • Eingeschränkte Beweglichkeit – Die Beweglichkeit der Schulter nimmt mit dem Fortschreiten der Arthrose ab; Bewegungen über Kopf oder hinter den Rücken werden zunehmend erschwert.
  • Knirschen oder Reiben im Gelenk (Krepitationen) – Beim Bewegen der Schulter können Reibegeräusche oder ein spürbares Knirschen auftreten, verursacht durch den abgenutzten Knorpel.
  • Schwäche der betroffenen Schulter – Aufgrund der Schmerzen und Bewegungseinschränkungen kann es zu einer deutlichen Muskelschwäche kommen, wodurch alltägliche Tätigkeiten erschwert werden.

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Sie leiden unter diesen oder ähnlichen Symptomen und möchten sich professionell beraten lassen? Unser erfahrenes Team bietet spezialisierte Therapien, die Ihnen einen schmerzfreien Alltag ermöglichen. Zögern Sie nicht und vereinbaren jetzt einen Termin für eine Erstuntersuchung.

Diagnose

Eine fundierte Diagnose durch spezialisierte Fachärztinnen und Fachärzte – ist ein wichtiger erster Schritt, um den Ursachen der Schulterschmerzen auf den Grund zu gehen. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl die genaue Anamnese (Befragung zur Krankheitsgeschichte und den Beschwerden) als auch eine gründliche körperliche Untersuchung, bei der Beweglichkeit, Schmerzpunkte und Funktionsstörungen des Schultergelenks beurteilt werden.

Bildgebende Verfahren spielen eine zentrale Rolle in der Diagnostik der Schulterarthrose. Eine Röntgenaufnahme der Schulter ist in vielen Fällen die erste bildgebende Maßnahme. Sie zeigt Veränderungen im Gelenkspalt, der durch den Knorpel gebildet wird. Ein verringerter Gelenkspalt deutet auf einen Knorpelabbau hin – je enger die Gelenkknochen beieinander liegen, desto weiter ist die Arthrose fortgeschritten. Auch Knochenveränderungen wie Osteophyten (Knochenanbauten) oder Verformungen der Gelenkflächen lassen sich im Röntgenbild erkennen.

Zur genaueren Beurteilung von Weichteilstrukturen, insbesondere des Knorpels, der Rotatorenmanschette und der Gelenkkapsel, wird häufig eine Magnetresonanztomographie (MRT) eingesetzt. Diese Untersuchung liefert detaillierte Querschnittsbilder und erlaubt die Einschätzung des Ausmaßes der Knorpelschäden sowie möglicher Begleitveränderungen, wie Entzündungsreaktionen, Ergüssen oder Rissen in den Sehnen.

Ergänzend kann auch eine Ultraschalluntersuchung (Sonografie) erfolgen, vor allem zur Beurteilung von Flüssigkeitsansammlungen, Entzündungen oder Sehnenverletzungen. In bestimmten Fällen kann eine Arthroskopie (Gelenkspiegelung) notwendig sein – vor allem, wenn die Bildgebung unklare Befunde ergibt oder gleichzeitig ein therapeutischer Eingriff geplant ist.

Durch die Kombination dieser diagnostischen Verfahren lässt sich nicht nur das Stadium der Arthrose präzise bestimmen, sondern auch ein individueller Behandlungsplan erstellen.

Behandlung

Die Behandlung einer Arthrose weist vielfältige Möglichkeiten auf und hängt von der Schwere und dem bisherigen Verlauf der Arthrose ab. In unserer Praxis stehen Ihnen spezialisierte Ärzte und Fachpersonal zur Seite und beraten Sie gerne.

Konservative Therapie

In den frühen Phasen von Arthrose in der Schulter kann häufig schon das Schonen der Schulter und die Einnahme entzündungshemmender bzw. abschwellender Medikamente Linderung verschaffen. Dennoch sollte die Schulter in Bewegung bleiben, sodass die Muskeln den Gelenken weiterhin Stabilität bieten. Dies kann mithilfe von Krankengymnastik, insbesondere der Stoßwellentherapie erfolgen. 

Im weiteren Verlauf bieten Injektionen im betroffenen Bereich eine entzündungshemmende Wirkung und somit eine Linderung der Schmerzen.

Sie vermuten, dass Sie unter Arthrose in der Schulter leiden und möchten weitere Informationen zur konservativen Therapie erhalten? Unser ausgebildetes Personal steht Ihnen zur Seite! Vereinbaren Sie hier Ihren Termin.

Operative Therapie

Wenn konservative Therapien nicht die gewünschte Wirkung erzielen, kann eine Operation Abhilfe verschaffen. Dies empfiehlt sich, wenn das alltägliche Leben weiterhin stark eingeschränkt ist und die Schmerzen sich trotz konservativer Therapie nicht gebessert haben. Bei einer Operation ist das Stadium entscheidend, da es verschiedene Möglichkeiten zur Verbesserung der Symptome gibt. Bei geringfügiger Arthrose können schon gelenkerhaltende Eingriffe Linderung verschaffen. Ist die Arthrose in der Schulter schon fortgeschritten, bieten Schultergelenkprothesen die Chance auf einen schmerzfreien Alltag. Schultergelenkprothesen bieten die Möglichkeit, das Schultergelenk wie im Original wiederherzustellen. 

Hausmittel gegen Arthrose in der Schulter

Neben ärztlicher Behandlung können auch zuhause Maßnahmen getroffen werden. Wärme in Form von Kompressen oder Wärmekissen hilft dabei, die Muskulatur rund um die betroffene Stelle zu entspannen, während Kälte akute Entzündungen und Schmerzen lindern kann. Für die Unterstützung der Muskulatur kommt leichtes Krafttraining in Frage. Hierbei gilt es zu beachten, dass man sich richtig aufwärmt!

Bitte konsultieren Sie immer einen Arzt, bevor Sie Übungen für Ihre Schulter ausprobieren! Unsere Ärzte stehen Ihnen gerne zur Seite.

Arthrose

Bei einer Arthrose handelt es sich um eine Gelenkerkrankung, bei der Knorpel abgebaut wird. Eine Folge davon sind meist starke Schmerzen im betroffenen Bereich. Die richtige Therapie hilft, diese Schmerzen zu lindern und ermöglicht einen normalen Alltag.

Expertentipp:
Was gilt es bei einer Arthrose in der Schulter zu vermeiden?

Arthrose entsteht durch Überbelastung der Gelenke. Oftmals ist man sich der Risiken im Alltag gar nicht bewusst. Vermeiden Sie ruckartige Sportarten wie zum Beispiel Fußball, Basketball oder Kampfsport. Wenn Sie sich stattdessen fit halten wollen, empfehle ich Ihnen Schwimmen oder Radfahren zu gehen oder mal einen Tanzkurs auszuprobieren.

Fazit

Schulterarthrose ist eine schleichend fortschreitende Gelenkerkrankung, die zu erheblichen Schmerzen und Einschränkungen im Alltag führen kann. Eine frühzeitige Diagnose durch spezialisierte Fachärztinnen und -ärzte ist entscheidend, um das Ausmaß der Erkrankung zu erkennen und geeignete Behandlungsschritte einzuleiten. Je früher mit einer individuell angepassten Therapie begonnen wird, desto besser lassen sich Beschwerden lindern und der Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

Ob konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, entzündungshemmende Medikamente und Injektionen oder – bei fortgeschrittener Arthrose – operative Eingriffe wie eine Schulterprothese: Die moderne Medizin bietet vielfältige und wirkungsvolle Optionen. Auch ergänzende Hausmittel und ein bewusster Umgang mit belastenden Alltagsbewegungen können zur Schmerzlinderung beitragen.

Wichtig ist, die Beschwerden ernst zu nehmen und aktiv zu handeln – denn Schulterarthrose muss nicht bedeuten, dauerhaft mit Schmerzen leben zu müssen. Mit der richtigen Behandlung kann ein beschwerdefreier und aktiver Alltag wieder möglich werden.

Sollte man bei Schulterarthrose Sport machen?

Ja, gezielte Bewegung ist wichtig, um die Muskulatur rund um das Schultergelenk zu stärken und die Beweglichkeit zu erhalten. Empfohlen werden gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen, Radfahren oder spezielle Übungen aus der Physiotherapie. Wichtig ist, Überlastungen und ruckartige Bewegungen zu vermeiden.

Arthrose gilt als nicht heilbar, da der geschädigte Knorpel sich nicht vollständig regenerieren kann. Eine frühzeitige und individuell angepasste Therapie kann jedoch das Fortschreiten verlangsamen, Schmerzen lindern und die Lebensqualität deutlich verbessern.

Vermeiden Sie ruckartige oder stark belastende Bewegungen, etwa bei Kontaktsportarten oder schwerem Heben über Kopf. Auch längere Ruhigstellung ist ungünstig – besser ist regelmäßige, kontrollierte Bewegung, um die Gelenkfunktion zu erhalten.

Haben Sie noch Fragen?

Sie haben Fragen zur Behandlung von Fußarthrose oder benötigen weitere Informationen? Wir sind für Sie da! Kontaktieren Sie uns einfach und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin im Arthrosezentrum Köln – wir beraten Sie gerne persönlich.

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