Coxarthrose, auch Hüftgelenksarthrose genannt, ist eine degenerative Erkrankung des Hüftgelenks, bei der der Knorpel zunehmend abgebaut wird und Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen verursacht. Sie betrifft vor allem ältere Menschen und kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.
Haben Sie immer wieder Schmerzen in der Hüfte und fragen sich, ob es sich um Arthrose handeln könnte? Fällt es Ihnen zunehmend schwer, alltägliche Bewegungen wie Gehen, Treppensteigen oder das Bücken auszuführen? Coxarthrose, auch als Hüftarthrose bekannt, ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen und betrifft vor allem Menschen im höheren Lebensalter. Doch auch jüngere Menschen können betroffen sein, insbesondere bei Fehlbelastungen oder genetischer Veranlagung. In diesem Artikel erfahren Sie, was genau Coxarthrose ist, welche Ursachen und Symptome sie hat und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt – von bewährten konservativen Methoden bis hin zu operativen Eingriffen als letzte Option. Ziel ist es, Ihnen die bestmöglichen Informationen zu geben, damit Sie Ihre Hüfte langfristig gesund und beweglich halten können.
Unter Coxarthrose, besser bekannt als Hüftarthrose, wird der Verschleiß des Gelenkknorpels im Hüftgelenk verstanden. Durch den zunehmenden Abbau des Gelenkknorpels kann es zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen kommen.
Bei einer Erkrankung ist die Knorpelschicht, die den Knochen am Gelenk umhüllt, beeinträchtigt. Häufig ist es eine langsam voranschreitende, jedoch nicht entzündliche Gelenkerkrankung.
Ein Hüftgelenk besteht aus dem Hüftkopf des Oberschenkelknochens und der Gelenkpfanne am Beckenknochen. Zum Schutz der Knochen sind diese mit einem Knorpel umhüllt. Häufige Ursachen für die Entstehung einer Hüftarthrose sind die Aufweichung des Knorpels, die Bildung von Rissen oder die Abnahme des Knorpels. Die Knochen sind im Falle einer Belastung nicht mehr optimal gegen den entstehenden Druck geschützt. Meist bilden sich in Folge Knochenauswüchse, damit die Druckbelastung besser verteilt und abgehalten werden kann.
Auch wenn Coxarthrose häufig als Gelenkverschleiß verstanden wird, ist die ausreichende Bewegung notwendig, um die Beweglichkeit zu erhalten. Leichte Aktivitäten wie Walking oder Radfahren begünstigen die Beweglichkeit der Hüfte. Schwere körperliche Arbeit hingegen kann die Symptome, auf lange Zeit gesehen, verstärken. Vorrangig ist also eine ausreichende Bewegung, die nicht zur Überlastung führt.
Es gibt insgesamt vier unterschiedliche Stadien. Es wird kategorisiert nach Beginn der Coxarthrose, Frühstadium, fortgeschrittene Coxarthrose und Spätstadium.
Häufig beginnt eine Hüftarthrose schleichend. Betroffene merken die sich langsam entwickelnden Einschränkungen zunächst nicht. Wenn es schmerzt, dann in der Regel nach übermäßiger Belastung. Klassische Anzeichen sind Schmerzen im Hüftgelenk und im Leistenbereich. Vor allem beim Gehen und Treppensteigen können Schmerzen auftreten. Auch bei Bewegungen des Oberschenkels kann ein unangenehmes Gefühl entstehen, welches sich bis zum Gesäß oder Knie ausbreiten kann.
Es gibt unterschiedliche Faktoren, die eine Hüftarthrose begünstigen können. Dazu zählen unter anderem Faktoren wie:
Zunächst wird ein ausführliches Patientengespräch geführt, damit ermittelt werden kann, wie stark die Schmerzen sind und wie weit die Einschränkungen vorangeschritten sind. Außerdem werden erbliche Risikofaktoren besprochen (gibt es Erkrankungen innerhalb der Familie) sowie vorhandene Erkrankungen und den Lebensstil (Gewicht, Ernährung, Sport).
Durch das Abtasten der Gelenke und Strukturen (Palpation) kann ermittelt werden, ob es druckempfindliche Stellen oder Schwellungen gibt. Die körperliche Untersuchung beinhaltet auch eine Analyse des Gangs. Dadurch wird deutlich, ob eine Schonhaltung oder Muskelschwächen vorliegt. Ebenso können Fehlstellungen des Beckens oder der Hüfte festgestellt werden. Zudem wird im Liegen die Hüftbeweglichkeit durch Tests ermittelt. Dabei wird sowohl das gestreckte als auch das angewinkelte Bein in verschiedene Richtungen bewegt und Patient oder Patientin nach Schmerzen befragt.
Die Behandlung einer Hüftarthrose sollte so früh wie möglich beginnen, um das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Folgende Maßnahmen können helfen:
Zusätzlich können Nahrungsergänzungsmittel wie Omega-3-Fettsäuren, Kollagen oder Glucosamin unterstützend wirken.
Um einer Hüftarthrose (Coxarthrose) vorzubeugen, lassen sich verschiedene Gewohnheiten und Maßnahmen in den Alltag integrieren. Ein großer Punkt hierbei ist Bewegung. Regelmäßige Bewegung ist wichtig für die Gelenkgesundheit. Sie fördert die Bildung von Gelenkschmiere, die den Knorpel mit Nährstoffen versorgt und das reibungslose Gleiten der Gelenkflächen ermöglicht. Bewegung stärkt zudem die Muskulatur und Bänder, stabilisiert die Gelenke und reduziert das Risiko von Verletzungen. Hierfür empfehlen wir diese gelenkschonenden Aktivitäten:
Diese sportlichen Aktivitäten mobilisieren die Gelenke, ohne sie übermäßig zu belasten.
Ein weiterer Aspekt ist die Gewichtskontrolle. Ein gesundes Körpergewicht zu halten bedeutet, dass das Risiko durch Übergewicht auf Arthrose gesenkt wird, da Übergewicht die Gelenke zusätzlich belastet und entzündliche Prozesse im Körper fördert. Dabei spielt neben Bewegung auch hauptsächlich ausgewogene Ernährung eine Rolle. Dabei hilft viel frisches Obst und Gemüse und die Reduzierung vom Konsum roten Fleischs und tierischen Fetten, da diese die Entzündungsneigung erhöhen können.
Coxarthrose ist eine fortschreitende Erkrankung, die frühzeitig erkannt und behandelt werden sollte, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit der Hüfte möglichst lange zu erhalten. Durch eine Kombination aus gezielter Bewegung, Physiotherapie und modernen konservativen Behandlungsmethoden lässt sich der Krankheitsverlauf oft verlangsamen und die Lebensqualität verbessern. Operative Eingriffe sollten erst dann in Betracht gezogen werden, wenn alle anderen Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft sind. Wer aktiv auf eine gesunde Lebensweise achtet, sein Gewicht im Blick behält und regelmäßige gelenkschonende Bewegung in den Alltag integriert, kann das Risiko für eine Verschlimmerung der Arthrose senken. Eine frühzeitige und individuell abgestimmte Therapie ist der Schlüssel, um trotz Coxarthrose mobil und schmerzfrei zu bleiben.
Eine starke Hüftmuskulatur verbessert Stabilität, Beweglichkeit und schützt vor Schmerzen. Diese drei Übungen kräftigen gezielt die Hüfte und fördern die Gelenkgesundheit.
Diese Übungen stärken die Hüftmuskulatur, verbessern die Beweglichkeit und unterstützen die Gelenkstabilität. Regelmäßiges Training kann Beschwerden vorbeugen und die Funktion der Hüfte langfristig erhalten.
Es gibt, wie bei anderen Arthrosearten, beispielsweise Arthrose im Finger, Sprunggelenk oder Fuß, allgemein die konservativen und die operativen Behandlungsmethoden. In der konservativen Behandlung von Coxarthrose gibt es sinnvolle Methoden, um Symptome zu lindern. Folgende Methoden werden unter anderem bei Coxarthrose angewendet:
Zu den konservativen Behandlungen zählen Stosswellentherapie, Hyaluronsäure-Spritzen und bewährte Strategien wie Physiotherapie, die die Beweglichkeit fördern.
Die operativen Behandlungsmethoden kommen erst dann infrage, wenn konservative Therapiemethoden ausgeschöpft sind und keine ausreichende Linderung der Beschwerden mehr möglich ist. Dabei hängt die Entscheidung neben der Erfolglosigkeit konservativer Therapien noch vom Stadium der Erkrankung, der Einschränkung der Lebensqualität und weiteren individuellen Faktoren wie Alter oder Gesundheitszustand ab.
Operative Behandlungsmethoden von Coxarthrose umfassen:
Da jede Operation Risiken birgt, gilt es daher erst mal, die konservativen Behandlungsmethoden voll auszuschöpfen und nur als letzte Möglichkeit eine Operation in Betracht zu ziehen, gemessen an den oben genannten Faktoren.
Im Arthrosezentrum Köln bieten wir eine Vielzahl von Therapieansätzen, um die Beschwerden der Coxarthrose gezielt zu lindern. Unser Fokus liegt darauf, operative Eingriffe zu vermeiden und Ihnen eine individuelle, umfassende Beratung zu bieten. Vereinbaren Sie jetzt einen Termin – wir informieren Sie ausführlich zu Diagnose, Behandlungsmöglichkeiten, Kosten und Erfolgsaussichten!
Wir setzen auf konservative Behandlungsmethoden und sehen operative Eingriffe nur als letztes Mittel an.
Unsere bewährten Behandlungsmethoden sind sicher und frei von Nebenwirkungen.
Zahlreiche erfolgreiche Behandlungen unter der Leitung eines Facharztes für Orthopädie und Unfallchirurgie.
Modernste Behandlungsmethoden, wie Stosswellentherapie, Hyaluronsäure-Spritzen und mehr.
Im Rahmen einer umfassenden Diagnose und Beratung erarbeiten wir ein individuelles Beratungskonzept.
Unser Ziel ist es, Ihre Lebensqualität zu verbessern. Dafür arbeiten wir unermüdlich und setzen unser Fachwissen ein.
Arthrose bezeichnet den allgemeinen Gelenkverschleiß, der in verschiedenen Gelenken des Körpers auftreten kann. Coxarthrose ist eine spezielle Form der Arthrose, die das Hüftgelenk betrifft und dort zu Knorpelabbau, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führt.
Regelmäßige, gelenkschonende Bewegung ist wichtig, um die Hüfte beweglich zu halten und die Muskulatur zu stärken. Aktivitäten wie Walking, Schwimmen oder Radfahren sind empfehlenswert. Längeres Gehen auf hartem Untergrund oder Joggen kann die Hüfte jedoch überlasten und sollte möglichst vermieden oder durch weichere Untergründe ersetzt werden.
Zu vermeiden sind starke Stoßbelastungen, schweres Heben, ruckartige Bewegungen und einseitige Belastungen. Sportarten mit hohen Stoß- oder Drehbewegungen wie Tennis, Fußball oder Joggen auf hartem Untergrund sollten vermieden werden. Auch Bewegungsmangel ist ungünstig, da er die Gelenkschmierung und die Muskulatur schwächt, was den Krankheitsverlauf beschleunigen kann.
Der Grad der Behinderung (GdB) bei Coxarthrose richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung und den daraus resultierenden Einschränkungen:
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